Bin ich asexuell oder traumatisiert? Ein tiefenpsychologischer Test

Unsicher, warum Sie keine sexuelle Anziehung verspüren? Machen Sie den Test „Bin ich asexuell oder traumatisiert?“, um gründlich zu erforschen, ob Ihre Gefühle einer angeborenen Asexualität entsprechen – oder ob sie auf frühere emotionale oder sexuelle Traumata zurückzuführen sind. Erhalten Sie ein umfassendes psychologisches Profil, das Ihnen bei Ihrer Selbstentdeckung hilft.

Bitte beantworten Sie die folgenden 20 Fragen ehrlich – basierend auf Ihren tiefsten und konstantesten Gefühlen. Hinweis: Diese Einschätzung dient ausschließlich der Selbstreflexion und Bildung. Sie stellt keine klinische Diagnose dar. Falls Sie vermuten, dass unverarbeitete Traumata vorliegen, empfehlen wir dringend, sich an einen approbierten Psychotherapeuten oder eine approbierte Psychotherapeutin zu wenden.

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1. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie an sexuelle Aktivitäten denken?

Gleichgültig oder gelangweilt. Es fühlt sich an wie eine lästige Pflicht – etwa wie Wäsche waschen.
Ängstlich, furchtsam oder panisch. Ich spüre den Drang, zu fliehen.
Ekelhaft. Die biologische Realität davon stößt mich ab.
Theoretisch aufgeregt, doch praktisch blockiert mein Körper vollständig.

2. Haben Sie jemals in der Vergangenheit sexuelle Anziehung gegenüber jemandem empfunden?

Nein, ich habe nie wirklich verstanden, was ‚attraktiv‘ sich anfühlt.
Ja, früher schon – doch dann geschah etwas, und seitdem nicht mehr.
Nur selten – und dann erst nach einer sehr tiefen emotionalen Bindung.
Ja, doch ich unterdrücke sie, weil ich Menschen nicht vertraue.

3. Wie bewerten Sie Ihr Fehlen sexuellen Interesses?

Es fühlt sich wie ein natürlicher Teil meiner selbst an. Damit komme ich gut zurecht.
Ich fühle mich ‚kaputt‘ oder ‚beschädigt‘. Ich wünschte, ich könnte ‚normal‘ sein.
Es fühlt sich wie eine Schutzmauer an, die ich errichtet habe, um sicher zu bleiben.
Es schwankt: Manchmal möchte ich es, manchmal empfinde ich Abstoßung.

4. Löst körperliche Berührung (Umarmungen, Kuscheln) negative Gefühle aus?

Ich liebe Kuscheln – nur bitte ohne Sex.
Unerwartete Berührungen lassen mich zusammenzucken, erstarren oder wütend werden.
Ich mag Berührungen generell nicht – es ist einfach eine sensorische Präferenz.
Das hängt ganz davon ab, wer es ist.

5. Wie reagieren Sie auf romantische oder sexuelle Szenen in Filmen?

Langeweile. Ich schaue meist auf mein Handy, bis die Szene vorüber ist.
Sie lösen schlimme Erinnerungen aus oder lassen mich unsicher fühlen.
Ich kann die Romantik genießen, doch der Sex-Teil erscheint mir überflüssig.
Ich verspüre eine Mischung aus Erregung und Scham/Schuldgefühl.

6. Wenn Sie eine Pille nehmen könnten, um sexuell zu werden (oder Ihre Sexualität wiederzuerlangen), würden Sie das tun?

Nein, ich bin so, wie ich bin – warum sollte ich mich ändern?
Ja, ich habe das Gefühl, einen wesentlichen Lebensaspekt zu verpassen.
Vielleicht – aber nur, um endlich Ruhe vor den Nachfragen anderer zu haben.
Ja, ich möchte den Teil von mir zurückgewinnen, der verloren ging.

7. Empfinden Sie während intimer Momente eine Dissoziation (das Gefühl, von Ihrem Körper abgetrennt zu sein)?

Ich habe keine intimen Momente – daher weiß ich es nicht.
Ja, ich ‚schwebe oft weg‘ oder schalte mental ab, um es zu überstehen.
Nein, ich bin präsent – ich fühle mich nur nicht erregt.
Manchmal – wenn ich mich unter Druck gesetzt fühle.

8. Wie stehen Sie zum Konzept der ‚Sicherheit‘ in Beziehungen?

Sicherheit ist wichtig, doch Unabhängigkeit steht für mich im Vordergrund.
Ich brauche übermäßige Bestätigung, dass mir nicht erneut wehgetan wird.
Ich fühle mich allein sicherer als mit irgendjemandem sonst.
Ich vertraue meinem Partner bzw. meiner Partnerin – ich verspüre nur keine sexuelle Lust.

9. Wie steht es um Ihre Beziehung zur Masturbation?

Ich mache sie niemals. Sie kommt mir gar nicht in den Sinn.
Ich mache sie zur Stressbewältigung – doch ich denke dabei nicht an andere Menschen.
Ich vermeide sie, weil es sich beim Selbstberühren auslösend oder ‚falsch‘ anfühlt.
Ich mache sie – fühle mich danach aber schuldig oder beschmutzt.

10. Wie würden Sie reagieren, wenn ein Partner bzw. eine Partnerin eine sexlose Beziehung vorschlägt?

Das klingt nach meinem absoluten Traumszenario!
Ich wäre erleichtert – denn ich müsste weder ‚performen‘ noch Angst haben.
Mir würde vielleicht die Bestätigung fehlen – doch die Handlung selbst? Auf keinen Fall.
Ich würde befürchten, dass sie bzw. er kein Interesse mehr an mir hat.

11. Gibt es spezifische ‚Auslöser‘ (Wörter, Gerüche, Situationen), die Sie sofort sexuell blockieren?

Nein, ich habe einfach generell kein Interesse.
Ja, sehr konkrete Dinge lösen eine Kampf-oder-Flucht-Reaktion aus.
Ich hasse generell Körperflüssigkeiten/Gerüche.
Ich bin mir nicht sicher – ich vermeide die Situation komplett.

12. Wie lange fühlen Sie sich bereits so?

Mein ganzes Leben lang. Ich durchlief nie eine Phase der ‚Verliebtheitswelle‘.
Seit einem bestimmten Ereignis oder einer Beziehung in meiner Vergangenheit.
Es hat sich langsam im Laufe der Zeit entwickelt.
Ich habe Teile meiner Kindheit verdrängt – daher bin ich mir nicht sicher.

13. Was steht im Mittelpunkt, wenn Sie sich eine ‚perfekte‘ Beziehung vorstellen?

Emotionale Nähe, gemeinsame Hobbys und Zusammenleben – doch getrennte Betten.
Ich kann mir keine Beziehung vorstellen; der Gedanke, dass jemand mir nahekommt, macht mir Angst.
Leidenschaftliche Romantik – doch der physische Sex-Teil ist ‚auslassbar‘.
Ich will den Sex – doch ich will nicht die Verletzlichkeit einer Beziehung.

14. Haben Sie sexuelle Fantasien?

Nein, mein Geist bleibt in dieser Hinsicht leer.
Ja – doch sie spielen selten mit mir als aktiver Person (Drittperson-Perspektive).
Ja – doch sie verwandeln sich oft in intrusive Gedanken oder schlimme Erinnerungen.
Ja – und ich genieße sie, doch ich habe keinerlei Verlangen, sie in der Realität auszuleben.

15. Wie fühlen Sie sich in Bezug auf Ihren eigenen Körper?

Ich fühle mich von ihm entfremdet – wie ein Pilot in einer Maschine.
Ich hasse bestimmte Körperteile, die mit Sex assoziiert sind.
Mir ist es egal. Er ist einfach nur ein Körper.
Ich fühle mich schäbig oder ‚beschmutzt‘ – unabhängig von meiner Hygiene.

16. Haben Sie sich jemals gezwungen, Sex zu haben, um einen Partner bzw. eine Partnerin zufriedenzustellen?

Ja – und es fühlte sich wie eine Verletzung meiner Seele an.
Ja – es war langweilig, doch ich tat es, um ihn bzw. sie glücklich zu machen.
Nein – ich habe immer abgelehnt.
Ja – danach hatte ich Panikattacken oder musste weinen.

17. Wie reagieren Sie auf das Wort ‚Intimität‘?

Wärme, Vertrauen und tiefgründiges Gespräch.
Gefahr. Eine Falle.
Erwartung. Druck, etwas zu leisten.
Verwirrung. Ich weiß nicht, wie man es richtig macht.

18. Empfinden Sie ‚ästhetische Anziehung‘ (die Wahrnehmung, dass jemand schön ist – ohne sexuelles Verlangen)?

Ja – ständig! Wie beim Betrachten eines Gemäldes.
Nein – ich nehme das Aussehen anderer Menschen kaum wahr.
Ich nehme es wahr – doch wenn sie bzw. er mich ansieht, gerate ich in Panik.
Ja – doch ich habe Schwierigkeiten, dies von sexuellen Erwartungen zu trennen.

19. Wie wurde über Sex oder Romantik in Ihrem Elternhaus gesprochen?

Es wurde kaum darüber gesprochen – oder neutral.
Es wurde als schändlich, gefährlich oder sündig dargestellt.
Ich habe instabile oder beängstigende Beziehungen miterlebt.
Offen und positiv – doch ich interessierte mich trotzdem nicht dafür.

20. Falls Sie in einer Beziehung sind: Fühlen Sie sich dort ‚sicher‘?

Ich bin nicht in einer Beziehung – und bevorzuge es auch so.
Ja, ich fühle mich sicher – ich habe nur keine sexuelle Anziehung.
Nein, ich warte ständig darauf, dass der nächste Schock kommt.
Ich fühle mich erdrückt oder gefangen, sobald jemand mir zu nahekommt.